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Abschlusspost Teamarbeit 2.0 @ HSG

June 2nd, 2010 — 11:01pm

Seit Februar hab ich nun die Kategorie diese Uni-Kategorie auf meinem Blog – auch mal etwas in Deutsch. Wie anfangs geschrieben, hab’ ich diese im Rahmen eines Kurses an der HSG eröffnet.

Nun, was habe ich aus einem Semester ‘Web 2.0′ mitgenommen? Leider nicht all zu viel – was aber keineswegs ein Vorwurf an die Dozierenden sein soll, da ich stets schon ein ziemlicher Techie war. Umso interessanter war das Konzept des Blogs als Prüfungsleistung; insbesondere zu sehen, wie ‘meine Peers’ z.B. mit einem Blog umgehen. Auch das ist weder abschätzig noch böse gemeint. Es ist mir lediglich aufgefallen, dass eben doch nicht alle ‘Digital Natives‘ auch im selben Grade Eingeborene des Web 2.0 sind. Genau so, wie ich wirklich schlecht Fussball spiele, nicht singen oder malen kann. So wie meine Fussball-, Sing- oder Tanzkünste ein Schmunzeln auf die Lippen der in diesen Gefilden heimischen Personen zaubert, so war auch ich ab dem einen oder andern Blog amüsiert. Stets Positiv! Aber ein Blog ist nunmal keine wissenschaftliche Hausarbeit – auch wenn guter Content ein Muss ist. Ausserdem gab es definitiv auch BloggerInnen im Kurs, denen meine Blogkünste wohl ein Lächeln ins Gesicht malten.

Etwas habe ich aber doch dazugelernt: Das Konzept des Web Conferencing mit grossen Gruppen war mir Fremd. Wir haben dazu Adobe® Acrobat® Connect™ Pro benutzt. Eine durchaus interessante Erfahrung, mit diesem Tool – welches für alle Schweizer Studis übrigens kostenlos zu benutzen ist! - zu präsentieren. Ich habe es sogar zum Einstieg in einen weiteren Vortrag zum Thema Web 2.0 benutzt – was aber wohl nicht so bald wieder vorkommen wird. Wieso? Skype hat unterdessen Screen-Sharing implementiert, und in der neusten Beta-Version Gruppen-Videochats mit bis zu fünf Personen angekündigt. Da ich selten mit grösseren Gruppen arbeite, verzichte ich gerne auf das etwas eingerostet wirkende Acrobat Connect (no offense, Adobe – aber ihr habt anscheinen 2008 aufgehört das Programm weiterzuentwickeln [siehe hier, unten links]), welches unhandlich wirkt und trotz schlechter Bild- & Tonqualität auch bei einer top-Verbindung wie in der Uni lagt.

Aber was hat der Kurs mir sonst noch gebracht? Freude! Ich habe mich wirklich gefreut, dass es an der HSG (welche aus mir unerfindlichen Gründen keine Podcasts anbieten will, obwohl dies andere “Elite-Unis” wie die äusserst Unbekannten hier rechts tun) auch moderner geht: Vorlesung von zuhause aus. Sehr erfreulich, besonders weil es mir sechs Stunden Zugfahrt erspart. Nicht weil ich faul wäre – nein, bei zwei- bis dreimal Bern-St. Gallen-Bern die Woche, wage ich das Gegenteil zu behaupten – sondern weil es einfach dem Zeitgeist entspricht.
Und: Ich hatte endlich einen guten Vorwand, meinen Blog einmal so richtig schön herzurichten. Den werde ich nämlich auch in Zukunft weiterhin benutzen; wenn auch nicht für die Uni.

Zu guter letzt noch etwas zur Aufheiterung: Wenn Unternehmen twittern, respektive wenn jemand plötzlich das Gefühl hat, man müsse nun unbedingt ‘mit der Zeit gehen’. Kann ganz schön hinten raus ;)
Mit diesen Worten widme ich mich dann mal wieder meinem Statistik-Script – leider schreiben sich die Prüfungen auch dieses Semester nicht alleine.

…oh, one more thing.
Es scheint als habe auch google meinen ersten Blogpost gelesen: Vorhersage zum ESC (gesehen bei @jstuker)

1 comment » | Uni

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